SAFEX® | Spezialeffekte für Bühne, Film und Fernsehen
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DAS SAFEX® NEBELSYSTEM

Das SAFEX®-Nebelsystem ist das erste und bis heute einzige chemische Innenraumnebel-Verfahren weltweit, das sich seit über 40 Jahren in jeder Hinsicht gesundheitlich unbedenklich als auch technisch sicher bewährt hat.

Es besteht aus den beiden Komponenten SAFEX®-INSIDE-NEBELFLUID und SAFEX®-NEBELGERÄT und wurde 1973 von Günther Schaidt entwickelt, um einen praktisch völlig unbedenklichen Innenraumnebel für künstlerische und technische Anwendungen zur Verfügung zu stellen.

Alle andere wasserlösliche Nebelfluide am Markt sind Nachahmungen dieses Systems.

SAFEX® NEBELFLUIDE sind somit die seit 40 Jahren bewährten Originale. Für kein anderes Nebelfluid besteht eine so lange Erfahrung hinsichtlich Sicherheit und Funktionalität.

Nicht zuletzt wegen seiner praktisch völligen Ungiftigkeit wurde SAFEX® zusammen mit seinem amerikanischen Lizenznehmer bereits 1984 in Hollywood von der Academy of Motion Pictures Arts & Sciences der technisch-wissenschaftliche Oskar verliehen.
(Scientific and Engineering  Award).

Bestehend aus alkoholähnlichen Substanzen höchster Reinheit ist der SAFEX®-Theater-
neb
el frei von Feststoffen, Säuren, Alkalien und Salzen, daher elektrochemisch inaktiv für Werkstoffe und ebenso gesundheitlich unbedenklich.

In den zur Anwendung kommenden Konzentrationen ist SAFEX® Theaternebel praktisch ungiftig sowie auch keimfrei. Weitere Informationen zu Keimfreiheit

Die Rohstoffe sind hinsichtlich ihrer Reinheit in den deutschen oder europäischen oder amerikanischen Pharmakopoen (Arzneibüchern) oder dem LMBG bzw. LFBG oder der Europäischen Kosmetikverordnung definiert und auch für bestimmte Anwendungen im Bereich der Pharmazie oder im Bereich der Lebensmitteltechnologie oder der Kosmetik zugelassen.

SAFEX®-Theaternebel wird neben künstlerischen Anwendungen bereits seit Jahrzehnten auch zu Test- und Übungszwecken bei Feuerwehren, in Krankenhäusern, Operationssälen, Flugzeugen, in der Strömungsforschung, in der Bau- und Klimatechnik, in Laboratorien und Pharmareinräumen sowie vielen anderen Bereichen problemlos verwendet.

Es kann daher auf Grund der langjährigen Erfahrung mit SAFEX®-Theaternebel auf allen Gebieten von Technik und Kunst davon aus gegangen werden, dass SAFEX®-Theaternebel bei regelgerechtem Einsatz kein Risiko für die Gesundheit der dort tätigen Personen oder technische Einrichtungen darstellt.

 


 

Auf unserer Sidebar »Sicherheit« berichten wir über die aktuellste Situation bezüglich Theaternebel und E-Zigarette, die alle Nebelanwender und Theaterfachleute betrifft.
"Theaternebel als Kollateralschaden beim Streit um die E-Zigarette"
 

E-Zigarette und Theaternebel

Frau Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg ist in den letzten Monaten mehrfach dadurch aufgefallen, dass sie in Presseveröffentlichungen behauptet, dass Substanzen, die in den sog. E-Zigaretten-Liquiden als auch im Theaternebel enthalten seien, bzw. verdampft werden, Atemwegsirritationen auslösen und dass es bekannt sei, das etwa Menschen, die in der Unterhaltungsbranche regelmäßig Theaternebel ausgesetzt sind, vermehrt an akuten und chronischen Atemwegserkrankungen leiden.

Frau Pötschke-Langer ist bereits seit längerem dafür bekannt, dass sie persönlich einen polemisierenden Feldzug gegen die E-Zigarette führt.   (Detaillierte Info)

Die Behauptung hinsichtlich Theaternebels sind jedoch keine Erkenntnisse des Heidelberger Krebsforschungszentrums, sie sind offensichtlich 2 bzw. 3 amerikanischen Studien entnommen,

sowie

Beide Studien sind jedoch, jede für sich, äußerst kritisch zu sehen:

Die Erstere ist eine sehr aufwändige Studie der Universität auf British Columbia von Kai Teschke et al., die allerdings Ölnebel und Fluidnebel gemeinsam untersucht*) und die Wirkung dieser Nebel auf Studio-und Theatermitarbeiter mit der Atemwegsgesundheit von Fährschiffmitarbeitern vergleicht. Durch die undifferenzierte Betrachtung von Öl- und Fluidnebel und der doch sehr obskuren Vergleichsgruppe ist die Studie als methodisch mangelhaft anzusehen. Auch ist sie bereits im Ansatz tendenziös.
*)Man kann zwar 2 vermutete Noxen in einer Untersuchung gemeinsam betrachten, muss jedoch strikt getrennt untersuchen und auch die Ergebnisse differenziert präsentieren.

Ein Vergleich mit der Atemwegsgesundheit von Durchschnittsbürgern oder noch besser von Mitarbeitern der Unterhaltungsindustrie, die nicht mit Nebel direkt in Kontakt kommen, wäre sachgerecht gewesen. Die Studie ist noch von weiteren Merkwürdigkeiten durchzogen:

So werden aus 4 Stunden Beobachtung einzelner Studio- oder Theatermitarbeiter statistische Hochrechnungen auf deren “Belastung” mit Nebelfluiden über die letzten 2 Jahre errechnet. Auch eine tatsächliche Kausalität bezüglich den gesundheitlichen Unterschieden zwischen Unterhaltung-Industriemitarbeitern und den Fährschiff- besatzungen wird für Theaternebel nur angenommen, jedoch nicht belegt, andere Faktoren hinsichtlich der unterschiedlichen Gesundheitssituation dieser beiden Personengruppen werden gar nicht in Betracht gezogen, so als wenn es sie nicht gäbe. Ein Pathomechanismus, der erklärt, wie eine Schädlichkeit stattfinden soll. wird schon gar nicht beschrieben.

Die Studie ist zwar aufwendig und in wissenschaftlicher Art gemacht, Beweise für eine Schädlichkeit von Theaternebel, auch hinsichtlich von Zersetzungsprodukten*) etc. liefert die Studie nicht.
(*An bedenklichen Produkten sind in der Studie nur Naphthalin und eine naphthalinähnliche Substanz gefunden worden, über die die Autoren spekulieren, sie könnten aus der Erzeugung von Theaternebel [Öl oder Fluid?] herrühren. Offensichtlich wissen sie nicht, das Naphthalin über fast ein Jahrhundert als Mottenpulver und damit auch in Theatern und Studios [Vorhänge, Kostüme etc.] verwendet wurde und dies die gefundenen Mikrospuren sehr einfach erklärt).

Die 2. Studie ist noch obskurer, hier versuchen die Autoren Arif et al. aus einer Gesundheitsbefragung von 40.000 Amerikanern mittels statistischer Methoden heraus zu rechnen, ob einer der Befragten an Berufsasthma leidet. In der Originalbefragung gehörte dieser Punkt nicht zu den Fragestellungen! Weil insgesamt schlussendlich 4 Personen, die der Unterhaltungsindustrie zugehören sollen, mit den statistischen Mitteln als Asthmakrank aus beruflichen Gründen identifiziert wurden und weil diese 4 Personen eine rechnerisch relativ große Gruppe unter den befragten 16 Unterhaltungsindustrie-Mitarbeitern darstellt, kamen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Mitarbeiter der Unterhaltungsindustrie besonders häufig mit Berufsasthma geplagt sind.

Da die Original-Definition in der Studie für Unterhaltung- und Freizeitsindustrie-Mitarbeitern von Friseuren über Tierpfleger, Hausmeister bis zu Theater- und Filmstudio-Mitarbeitern reichte, kann nicht einmal sicher gesagt werden, dass die 4 Betroffenen und nur »rechnerisch« zu Asthmatikern umdefinierten Personen überhaupt jemals einen Studio oder Theater von innen gesehen bzw. Theaternebel jemals eingeatmet haben.

Die erste wie die zweite Sudie sind ein prägnantes Beispiel für so genannte »schlechte Wissenschaft« (Bad Science)

 

Ergänzung:

In der öffentlichen Diskussion zur E-Zigarette wird in Bezug auf den Nebelfluid-Bestandteil auch immer wieder darauf verwiesen, dass dieser vernebelt/verdampft in Partikelform vorliegt. Unterschwellig wird angedeutet, dass Partikel in der Lunge, insbesondere auch gerade bei jungen Menschen ein nicht akzeptables Risiko darstellen würden.

Diese Erläuterung ist deshalb problematisch, weil hier von interessierten Kreisen eine Wirkung bzw. Gefahr angedeutet wird, die in Wirklichkeit nicht existiert.

Selbstverständlich besteht Nebel aus Partikeln, das ist eine Binsenweisheit. Was die Gegner der E-Zigarette verschleiern, ist die Tatsache, dass es sich um Flüssigkeitspartikel handelt, wie echter und künstlicher Nebel eben so ist. Im Gegensatz zu Feststoffpartikeln, im Theaternebel nicht entstehen oder enthalten sind, verbleiben diese Partikel nach der Inhalation nicht in der Lunge, sondern werden innerhalb weniger Sekunden/Minuten resorbiert und auf natürlichem Wege abgebaut. Wäre dies nicht so, wäre der Aufenthalt z. B. auch in echtem Nebel höchst gefährlich.

An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass »echter« Nebel, also das was wir im Herbst oder Frühjahr auf den Wiesen und Feldern finden, in der Tat neben den ungefährlichen Wasserdampfpartikeln eine Menge atmosphärischen »Dreck« enthält, der aus Feststoffen besteht. Dies sind natürliche Bestandteile wie Pollen, Pflanzen- und Mineralstäube, aber auch Umweltbelastungen wie Dieselruß etc.

So gesehen ist »echter Nebel« in der Tat belastender, als z. B. der SAFEX®-Theaternebel, denn darin finden sich keinerlei Feststoffpartikel. Der auf Bühnen fast immer vorherrschende Staub wird sogar in einem bestimmten Umfang durch Theaternebel »herausgewaschen«, besser wirken jedoch die heute üblichen Luftbefeuchter mit ihren groben (ungefährlichen) Wasserpartikeln, die nicht nur die Luft anfeuchten sondern auch Staub niederschlagen.

Ein guter Theaternebel, wie ihn SAFEX® entwickelt hat, enthält nur Stoffe, die vom Körper gefahrlos resorbiert werden können, gerade der in Rede stehende Wirkstoff wird auch in Inhalationsarzneimitteln seit vielen Jahren eingesetzt, wurde unter anderem in einem Präparat, das nach einer Lungentransplantation inhaliert werden sollte, erprobt. Die Stoffe sind bestens untersucht und nicht - wie in der Diskussion mit der E Zigarette behauptet wird - wissenschaftliches Neuland.

Leider ist festzustellen, dass auch in der Wissenschaft (bereits seit Jahrhunderten) nicht selten die Unwahrheit verbreitet wird, also gelogen wird, dass sich die Balken biegen.

Zwar nicht immer so plump mittels einer direkten Lüge, sondern oft sehr geschickt durch Weglassen oder Andeutung von Fakten, durch verzerrte Darstellung von Statistiken (die hohe Kunst der wissenschaftlichen Fehlinformation), praktisch immer dann, wenn es um moralisch kritische Themen und Ideologien geht, wie z. B. Sexualität, Alkoholkonsum, Rauchen, Essen, also Genuss jeder Art.

Diese Art der Wissenschaft wird als Junk Sience bezeichnet, deren Verbreiter oft als Spindoktors. Bei der E-Zigaretten ist dies die bereits genannte Frau Dr. Pötschke-Langer, die sich nicht schämt, selbst offensichtliche Irrtümer und naturwissenschaftlichen Unsinn immer wieder zu verbreiten, weil sie sich als Leiterin eines Kollaborationszentrums gegen Rauchen verpflichtet fühlt, mit allen Mitteln gegen dieses »Laster« vorzugehen.

Selbst einem lebenslang überzeugten Nichtraucher, wie dem Verfasser dieser Zeilen erscheint dies unanständig, wenn nicht sogar verwerflich.

Der Zweck heiligt eben nicht alle Mittel.

 

Nachtrag Mai 2015:

Aktuelle Presseveröffentlichungen zu E-Zigaretten und deren Inhaltsstoffe.

Bedauerlicherweise kommen wir nicht umhin, aktuell noch einmal einige Anmerkungen zum Thema E-Zigaretten und Frau Pötschke-Langer zu machen.

In den letzten Wochen wurde erneut in verschiedenen Publikationen (z. B. FOCUS ONLINE, Dienstag 26.5.2015) die Heidelberger »Krebsforscherin« Martina Pötschke-Langer zitiert mit der Behauptung:

„Mit jedem Zug wird ein Chemikaliengemisch inhaliert. Insbesondere bei hohem Dauerkonsum kann eine Krebsgefährdung nicht ausgeschlossen werden“, sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ), Martina Pötschke-Langer.

Frau Pötschke-Langer tritt seit Jahren immer wieder mit ähnlichen Behauptungen auf, ohne dass sich ein wissenschaftlicher Nachweis ergeben hat, das diese Behauptungen auch tatsächlich stimmen. Mit dieser neuesten, jetzt verbreitete Formulierung im Zusammenhang mit der WHO-Tagung zum Thema „Rauchen“ (Declarations of the 16th World Conference on Tobacco OR Health) am 21. März 2015 verlässt Frau Pötschke-Langer jedoch endgültig den Bereich des menschlichen und wissenschaftlichen Anstands.

Ihre Formulierung »… kann nicht ausgeschlossen werden…« ist eine typische Konjunktiv-Formulierung, die von Renommisten immer dann gewählt wird, wenn sie nichts Handfestes haben. Man kann immer irgendetwas nicht ausschließen. Angemessen wären solche Aussagen, wenn aufgrund z. B. wissenschaftlicher Erkenntnisse von einer Wahrscheinlichkeit oder noch besser, von einer hohen Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit gesprochen werden könnte, aber das wird gerade mit dieser „Wischiwaschi“-Formulierung vermieden. Eben weil man nichts Sicheres hat und meist auch nicht einmal weiß, ob die vermutete Sache jemals eintritt.

SAFEX® stört sich vor allem an der von Frau Pötschke-Langer gebetsmühlenartig wiederholten Behauptung das:

1. Bestandteile der E-Zigaretten-Liquide, die auch in Nebelfluiden zum Einsatz kommen, ursächlich für Reizungen und Entzündungen der Lunge und damit für eine Krebsentwicklung sein könnten, sowie

2. dass bereits die kurzfristige Exposition gegenüber solchen Nebeln Atemwegsirritationen auslösen soll und das Menschen, die in der Unterhaltungsbranche regelmäßig Theaternebel ausgesetzt sind, vermehrt an akuten und chronischen Atemwegsreizungen leiden.

Richtig ist das man für E-Zigaretten quasi eine „Anlehnung« an das Theaternebel-System gemacht hat und Nebelfluid-Rohstoffe mit Aromastoffen und Nikotin vermischt als E-Zigaretten-Liquid verwendet.

Für die Behauptung, dass diese Nebelstoffe ursächlich für Reizungen tief in der Lunge verantwortlich seien, wie Frau Pötschke-Langer z. B. kürzlich in der TV Sendung frontal 21 behauptet hat, und dass dadurch ein Krebsrisiko bestünde, gibt es auch in aktuellen wissenschaftlichen Studien keine belastbaren Belege, auch kann sie selbst bzw. das DKFZ diese nicht vorweisen*). Gleiches gilt für die Behauptung unter Nummer 2, die nicht nur der praktischen Erfahrung der Theaterbranche über 42 Jahren widerspricht, sondern auf 3 äußerst kritikwürdigen Studien beruht, wie das schon weiter oben erläutert wurde.

*)Dies trifft auf die Trägerstoffe und damit auf die Fluid-Rohstoffe zu. Nachteilige Effekte sollen jedoch - wenn überhaupt - auf beigemischt Aromen zurück zu führen sein, denn in mehreren wissenschaftlichen Studien zur E-Zigarette, soweit dort gesundheitlich nachteilige Effekte beschrieben werden, sollen diese mit einigen der darin enthaltenen Geschmacksstoffe in Verbindung stehen. Es scheint so, als wenn inhalierte Aromen, die üblicherweise als Nahrungsmittelzusätze verwendet werden, inhalativ zumindest potentiell bedenklich sind. Aus diesen und anderen Gründen bietet SAFEX® auch keine aromatisierten Nebelfluide an.

Diese drei Studien sind im übrigen 17 bzw. 25 Jahre alt, die darin gemachten Behauptungen haben sich bis heute weder bewahrheitet, noch haben sie zu Konsequenzen geführt. Gerade die Behauptung (Wieslander et al.), dass beim Einsatz von Theaternebel in Cockpit-Flugsimulatoren bereits innerhalb 1 Minute Gesundheitsbeeinträchtigungen auftreten würden, widerspricht nicht nur der Erfahrung aller Fachleute mit Theaternebel, sondern hat sich offensichtlich in keinem anderen Flugsimulator - dort ist diese Art der Havariesimulation üblich - bewahrheitet. Es werden bis zum heutigen Tag in gleicher Art und Weise weltweit und auch recht häufig - unter anderem auch mit SAFEX®-Theaternebel - in Flugzeug-Trainingseinrichtungen Notfallsimulationen ohne Gesundheitsprobleme durchgeführt.

Auch hat das Bundesamt für Risiko (BfR) am 23.4.2015 eine neue Stellungnahme zum Thema E-Zigaretten/Variante E-Shishas veröffentlicht, auf die sich Frau Pötschke-Langer ebenfalls beruft, aber auch diese Stellungnahme wiederholt die zu vorgenannten Studien, ohne deren Plausibilität zu bewerten und geht mit der Fragestellung »Partikeldeposition in der Lunge« ebenfalls in unwissenschaftlicher Weise um.

Richtig ist, das Nebel aus Partikeln besteht und diese selbstverständlich beim Einatmen in die Lunge geraten. Aber wie bereits weiter oben erwähnt, lösen sich diese bereits nach wenigen Sekunden in der feuchten Lungenoberfläche (im Surfactant) und werden anschließend über Zellzwischenwände und dem Blut auf übliche Weise zu harmlosen Substanzen verstoffwechselt. Insofern ist auch die Spekulation des BfR in der genannten Veröffentlichung über gefährliche Ablagerungen in der Lunge, die Entzündungsreaktion hervorrufen und bei Kindern ein vermindertes Lungenwachstum in Verbindung mit reduzierter Lungenfunktion bewirken sollen, unwissenschaftlich. Wegen der flüssigen Partikelform sind auch ähnliche Auswirkungen wie bei der Luftverschmutzung durch Feinstäube nicht zu erwarten, wie das BfR postuliert, denn diese "anderen" Luftverschmutzungen sind Feststoff-Partikel wie Dieselruß und ähnlicher Dreck, welcher sich bekanntermaßen nicht mehr wirklich im Körper auflöst. Hier bewegt sich das BfR ebenfalls sehr deutlich in Richtung „bad science“. Man muss ihm allerdings zugute halten, das es bereits im Kopf der Stellungnahme zur Aussagekraft der vorliegenden/zitierten Daten selbst anmerkt: GERING, zahlreiche wichtige Daten fehlen!

Das Vorwerfbare an dieser Vorgehensweise von  Pötschke-Langer/BfR besteht darin, wissenschaftliche Fakten in unzulässiger Weise so miteinander vermischt werden, das Journalisten und andere Nichtfachkundige ein völlig falsches Bild erhalten. Richtig ist zum Beispiel, das man bei fehlerhaften, sich stark überhitzenden E-Zigaretten eine pyrolytische Zersetzung des Liquids feststellen kann und sich dann Spuren von Aldehyden und damit krebserregende Substanzen nachweisen lassen. Die gemachten Versuche mit provokativ überhitzten E-Zigaretten auf Rotglut sind also nicht grundsätzlich wissenschaftlich falsch, sie spiegeln jedoch nicht die Praxis wieder, weder in einer E-Zigarette und schon garnicht in einem Nebelgerät.

Genauso wenig kann man Lebensmittel, die in einer Bratpfanne versehentlich verkohlen, als Beleg dafür sehen, dass die Lebensmittelzubereitung in Bratpfannen eine ernste und bedeutsame Krebsgefahr*) darstellt und man deshalb dieses Verfahren verbieten sollte. (*) Allerdings kann man es ja bekanntlich auch nicht ausschließen…wink).

Auch die meisten anderen, von Frau Pötschke-Langer zu diesem Thema gemachten Behauptungen sind in gleichem Maße polemisch bzw. dramatisiert, sie ist nicht wirklich Krebs-Forscherin, sondern Leiterin einer Stabsstelle bzw. eines Kollaborationszentrums und aus verschiedenen Gründen daran interessiert, alles was mit Rauch und Zigarette zu tun hat, mit einem negativen Touch zu versehen. Es mag grotesk klingen, aber sie beklagt unter anderem auch, dass im Süßwarenbereich noch Schokoladen- und Lakritzzigaretten für Kinder angeboten werden, sozusagen weil sie diese, genau wie die E-Zigarette als eine Art Einstiegsdroge für echtes Rauchverhalten sieht.

Noch einmal zusammengefasst:

Die in SAFEX®-Nebelfluiden und auch in E-Zigaretten verwendeten chemischen Wirkstoffe (in der Reinheit wie sie SAFEX® einsetzt)

Diese Erkenntnisse sind überraschenderweise gerade auch aus den Studien herauszulesen, die Pötschke-Langer und das BfR als Belege für das Gegenteil angeben, das BfR schreibt sogar, dass die strittigen Rohstoffe als Vernebelungsmitteln bei einer kurzzeitigen, sachgerechten Anwendung relativ sicher sind und sogar in medizinischen inhalativen Anwendungen zum Einsatz kommen.

Was will man also mehr?

SAFEX®    … mit Sicherheit besser!

 

 

 

 

 

 


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